bdo-Blitz-Umfrage

bdo-Blitz-Umfrage - zur aktuellen Einschätzung der Geschäftslage

März 2022

Mit Beginn des Krieges in der Ukraine verschärften sich die Bedingungen für die mittelständische Omnibusbranche extrem. Die Energiepreise explodierten und die Busunternehmen wurden beim Diesel zeitweise durch Kostensteigerungen von über 100% belastet.

Die Busbranche in Deutschland muss nun sowohl mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie als auch mit den stark gestiegenen Energiepreisen kalkulieren und planen. Wie sehr diese dramatischen Ereignisse die Geschäftslage in den Segmenten ÖPNV, Gelegenheitsverkehr und Mischbetriebe beeinflussen, wurde im Rahmen dieser bdo-Blitzumfrage untersucht (Abbildung des Fernlinienverkehrs entfällt aufgrund geringer Datenlage.).

Ergebnis: Besonders die ÖPNV-Unternehmen leiden unter den aktuell hohen Dieselpreisen

bdo-Blitz-Umfrage - Auswirkungen des Coronavirus

Juni 2020

Die Zahlen der bdo-Blitzumfrage zeigen, dass eine Verlängerung der Überbrückungshilfen für die Bustouristik über den Monat August hinaus dringend erforderlich ist, da auch Ende August die Krise noch nicht überwunden sein wird. Wie zu erwarten werden die Umsatzeinbrüche im Vergleich zum Vorjahr vielmehr weiter anhalten. Im Vergleich zum September 2019 ist für September 2020 ein Umsatzrückgang von 71 Prozent zu verzeichnen. In den Monaten Oktober, November und Dezember liegen diese Werte weiter bei 71 Prozent, 69,8 Prozent und 68,1 Prozent.

Weitere Zahlen aus der bdo-Blitzumfrage vom 16. Juni verleihen dem Ruf nach einer Verlängerung der Hilfen für Reisebusunternehmen zusätzliche Substanz. Die Kernergebnisse lauten:

Jedes einzelne der Busunternehmen mit touristischem Schwerpunkt hat bislang – Stand: 16. Juni 2020 – in Folge der Corona-Krise im Schnitt einen finanziellen Verlust von etwas mehr als 500.000 Euro erlitten. Hochgerechnet auf die etwa 3.500 Unternehmen bedeutet das einen Gesamtschaden von ca. 1,75 Milliarden Euro für die mittelständische Reisebusbranche.

89 Prozent der Unternehmen gaben an, dass der Fortbestand des Unternehmens mit den bis zum damaligen Zeitpunkt bekannten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung nicht gesichert werden kann. Damit sagten fast 9 von 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass ihr Unternehmen konkret auf das Aus zusteuert.

In den Busunternehmen mit touristischem Schwerpunkt waren bereits Mitte Juni 50 Prozent der Arbeitsplätze in Folge der Corona-Pandemie konkret gefährdet.

April 2020

März 2020