Neue Nationale Tourismusstrategie: Bundesregierung setzt richtigen Rahmen für den Deutschlandtourismus
28.01.2026
Mit der Verabschiedung der neuen Nationalen Tourismusstrategie schafft die Bundesregierung erstmals seit Jahrzehnten wieder einen klaren tourismuspolitischen Rahmen zur nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. bdo begrüßt den Beschluss ausdrücklich, da zentrale Anliegen des Busmittelstandes aufgegriffen und wichtige Impulse für bessere Rahmenbedingungen, Infrastruktur und nachhaltige Mobilität gesetzt werden.
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) begrüßt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Tourismusstrategie ausdrücklich. Mit ihr wird erstmals seit vielen Jahren wieder ein klarer tourismuspolitischer Rahmen geschaffen, der darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismusbranche nachhaltig zu stärken.
Die Strategie setzt auf verbesserte Rahmenbedingungen für touristische Betriebe, gezielte Investitionen in die touristische und verkehrliche Infrastruktur sowie auf eine nachhaltige und barrierefreie Ausrichtung des Tourismus. Damit greift die Bundesregierung zentrale Forderungen der Branche auf und stärkt das Reiseland Deutschland langfristig.
Die Nationale Tourismusstrategie wurde federführend unter Koordination des Beauftragten der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß, erarbeitet. In diesem Prozess wurden die vielfältigen Interessen der Tourismuswirtschaft gebündelt und in einen strategischen Gesamtrahmen überführt.
„Die Nationale Tourismusstrategie ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des bdo. „Es ist sehr positiv, dass die Bundesregierung zentrale Ideen aus der Branche – auch aus dem bdo – aufgegriffen und umgesetzt hat. Für den Busmittelstand ist das von großer Bedeutung, da er einen wesentlichen Beitrag zu nachhaltiger, bezahlbarer und klimafreundlicher Mobilität im Tourismus leistet.“
Ein zentraler Schwerpunkt der Strategie liegt auf der Stärkung der touristischen Mobilität. Mobilität wird ausdrücklich als Lebensader des Tourismus verstanden. Für die Busbranche ist insbesondere relevant, dass der öffentliche Personennahverkehr gestärkt, die Finanzierung gemeinsam mit den Ländern auf eine verlässliche Grundlage gestellt und bestehende Förderinstrumente wie die Bundesförderung klimafreundlicher Busse fortgeführt werden sollen. Auch die bessere Vernetzung der Verkehrsträger sowie die Erreichbarkeit touristischer Destinationen mit dem ÖPNV spielen eine wichtige Rolle.
Positiv bewertet der bdo zudem die geplante Einrichtung eines „Tourismuspolitischen Forums“ beim Koordinator der Bundesregierung. Das neue Gremium soll die Branche stärker vernetzen und die Umsetzung der Strategie begleiten. Aus Sicht des bdo bietet es die Chance, die Tourismuspolitik praxisnäher zu gestalten und Verbände frühzeitig einzubinden.
Entscheidend wird nun sein, dass die ambitionierten Ziele der Strategie zügig in konkrete Maßnahmen überführt und mit einem verbindlichen Zeit- und Finanzrahmen hinterlegt werden. Nur so kann verhindert werden, dass die Nationale Tourismusstrategie hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.
Der bdo wird den weiteren Umsetzungsprozess konstruktiv begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Bustourismus als zentraler Baustein eines nachhaltigen, bezahlbaren und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland angemessen berücksichtigt wird.