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BUS2BUS 2026: Position als nationale Leitmesse zementiert

Einzigartiges Zusammentreffen von Politik, Wirtschaft und Innovation

17.04.2026

Mit rund 3.200 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern, mehr als 156 Ausstellern aus 25 Ländern sowie 60 ausgestellten Bussen hat die BUS2BUS 2026 in ihrer fünften Ausgabe erneut ihre große Strahlkraft bewiesen. Sie unterstreicht damit eindrucksvoll ihre Rolle als nationale Busleitmesse. Über 100 Sessions und mehr als 120 internationale Speakerinnen und Speaker aus Politik, Wirtschaft und Forschung sorgten für ein hochkarätiges Fachprogramm. Besonderes Highlight der diesjährigen Jubiläumsausgabe waren wieder die hochkarätig international besetzten bdo | Politik-Talks mit ihren spannenden und wegweisenden Debatten über die Zukunft des Busmittelstandes in Deutschland und Europa.

Die BUS2BUS 2026 hat einmal mehr ihre Rolle als führende Dialog- und Innovationsplattform der Busbranche unter Beweis gestellt – und dabei ein klares Signal gesetzt: Noch nie war die Messe so politisch wie in diesem Jahr. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Bundestag, Landespolitik, Ministerien und der EU Kommission nutzten die BUS2BUS für den direkten Austausch mit dem Busmittelstand.

156 Aussteller aus 25 Ländern sowie 60 ausgestellte Busse präsentierten den rund 3.800 Teilnehmende darunter 3.200 Fachbesucherinnen und -besucher – die gesamte Bandbreite der Branche in der fünften Ausgabe der BUS2BUS – von innovativen Fahrzeugtechnologien über digitale Lösungen bis hin zu neuen Mobilitätskonzepten. Besonders hervorzuheben ist hier das Wachstum bei den Fachbesuchenden: 13 % gegenüber 2024. Zahlreiche Busunternehmerinnen und Busunternehmen aus der gesamten Republik und darüber hinaus waren vor Ort und brachten ihre Perspektiven und Erfahrungen aktiv in die Diskussionen ein. Über 100 Sessions und mehr als 120 internationale Speakerinnen und Speaker sorgten für ein hochkarätiges Fachprogramm.

Im Mittelpunkt stand dabei der intensive Dialog zwischen Politik und Branche. Dieser fand nicht nur auf den Bühnen statt, sondern zog sich durch die gesamte Messe: auf der Partner Stage, bei zahlreichen Standbesuchen von Abgeordneten sowie in direkten Gesprächen mit Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Neben dem aktuellen Dauerbrenner der steigenden Energiepreise ging es auch um Themen wie Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung, alternative Antriebe und regulatorische Rahmenbedingungen.

Den offiziellen Auftakt bildete die Eröffnung durch Andreas Kraus, Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin. Im weiteren Verlauf setzte Raluca Marian, Generaldirektorin der IRU-Vertretung bei der Europäischen Union, mit einem Impuls zur europäischen Verkehrspolitik erste inhaltliche Akzente und bereitete damit den Boden für den ersten bdo | Politik-Talk. Unter dem Titel „Umsetzung von EU-Vorgaben: Zwischen Goldrand und Steingut?“ diskutierten Thorsten Alsleben (INSM), Rolf Diemer (EU-Kommission),  Prof. Dr. Dirk Engelhardt Engelhardt (BGL), Christiane Leonard (bdo), Sepp Müller (MdB, CDU) und Dr. Jan Schilling (Deutsche Bahn AG) die Auswirkungen europäischer Regulierung. Deutlich wurde dabei: Zusätzliche Pflichten und komplexe Verfahren führen häufig zu erheblichen Belastungen – ohne erkennbaren Mehrwert. Entsprechend klar fiel die Forderung nach weniger Regelungen, mehr Augenmaß und stärkerer Praxisnähe aus.

Auch jenseits der Bühnen wurden politische Themen intensiv verhandelt. Auf der dieses Jahr zum ersten Mal ins Leben gerufene Partner Stage setzten die bdo-Landesverbände praxisnahe Impulse, etwa zu regionalen Herausforderungen und der konkreten Umsetzung politischer Vorgaben. Der Austausch am bdo-Stand sowie die Future Night boten zusätzliche Gelegenheiten für vertiefte Gespräche zwischen Politik und Branche.

Ein besonderer Höhepunkt war das Grußwort von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am zweiten Messetag. Er unterstrich die zentrale Rolle des Busmittelstands für eine klimafreundliche und leistungsfähige Mobilität und hob die Chancen des autonomen Fahrens hervor – insbesondere im Hinblick auf den Fachkräftemangel, Effizienzsteigerungen und neue Angebote im ÖPNV. Gleichzeitig kündigte er an, die Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, und sprach sich für einen spürbaren Bürokratieabbau sowie Verbesserungen beim Busführerscheinerwerb und der Berufskraftfahrerqualifikation aus. Bei seinem anschließenden Rundgang konnte er sich persönlich von der Innovationskraft der Branche überzeugen.

Im zweiten bdo-Politik-Talk diskutierten Martin Becker-Rethmann (Transdev GmbH), Rehbaum Rehbaum (MdB, CDU), Prof. Dr. Andreas Knie (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), Ingbert Liebing (VKU), Manja Schreiner (IHK Berlin) sowie Kai Neumann (bdo) die zukünftige Ausgestaltung der Mobilität im Spannungsfeld von öffentlicher Verantwortung und unternehmerischer Freiheit. Die Diskussion machte deutlich, dass bei der Politik und in den Ministerien mehr Mut zu Veränderungen und in Richtung Digitalisierung notwendig ist, um den Fahrgästen auch in Zukunft ein attraktives ÖPNV Angebot anbieten zu können.

Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen, zog ein klares Fazit: „Die BUS2BUS hat in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Politik und Branche ist. Noch nie war die politische Präsenz so hoch, noch nie der Austausch so intensiv. Genau diesen Schulterschluss brauchen wir, um die aktuellen Herausforderungen der Transformation gemeinsam zu bewältigen und die Zukunft der Busmobilität aktiv zu gestalten.“

Die nächste BUS2BUS findet om 4.-6. April 2028 statt – die Branche blickt bereits mit großem Interesse auf die kommende Ausgabe.

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