Gemeinsames Schreiben zur Zukunft des Deutschlandtickets
Verbände fordern tragfähige Lösung für das Deutschlandticket vor der Sonder-VMK
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) ist der Spitzenverband der deutschen Busbranche und vertritt die Interessen von über 3.000 privaten und mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
19.09.2025
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) hat gemeinsam mit weiteren Spitzen- und Branchenverbänden einen dringlichen Appell an Bund und Länder gerichtet. Das gemeinsame Schreiben wurde unmittelbar vor der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 18. September 2025 übermittelt. Die Verbände warnen darin vor einer strukturellen Unterfinanzierung des Deutschlandtickets und fordern klare politische Rahmenbedingungen für dessen Fortführung. Allein für das Jahr 2026 wird eine Finanzierungslücke von rund 800 Millionen Euro erwartet – mit weiter steigender Tendenz. Aus Sicht der Unterzeichnenden braucht es jetzt dringend einen verlässlichen Mechanismus zur Preisgestaltung, eine Dynamisierung der Finanzmittel von Bund und Ländern sowie rechtliche Klarheit zur Anwendung des Tarifs. Zudem betonen die Verbände, dass eine frühzeitige Entscheidung zur Fortsetzung des Tickets auch für Vertrauen bei Kundinnen und Kunden sowie für Planungssicherheit bei Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern sorgen würde. Der bdo setzt sich daher weiterhin gemeinsam mit den anderen Unterzeichnern für eine nachhaltige, finanziell tragfähige und rechtlich abgesicherte Zukunft des Deutschlandtickets ein.
Die gemeinsame Stellungnahme können Sie hier einlesen.