Wir wollen die Trennung

Die Arbeit von Busfahrerinnen und Busfahrern unterscheidet sich wesentlich von den Tätigkeiten ihrer Kolleginnen und Kollegen im Güterverkehr. Dennoch werden beide Gruppen bisher stets gemeinsam betrachtet und den gleichen rechtlichen Regelungen unterworfen – wobei ganz offensichtlich die Erfordernisse im Lkw-Bereich Vorrang genießen. Das sollte sich ändern. Schließlich sind Fahrgäste kein Frachtgut.

Busfahrer brauchen eigenständige Sozialvorschriften, die auf ihre Bedürfnisse im Berufsalltag sinnvoll eingehen – und auch die Wünsche von Fahrgästen beachten. Dabei geht es nicht darum, die Arbeitsbelastung auszuweiten. Es soll nur möglich werden, Lenk- und Ruhezeiten sinnvoll an die Aufgaben von Busfahrerinnen und Busfahrern anzupassen, die eben nicht fortlaufend viel Zeit hinter dem Steuer verbringen, sondern vor allem Fahrgäste durch die Ferien begleiten.

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"Der Bus ist umweltfreundlich, flexibel einsetzbar und komfortabel – und somit das perfekte Verkehrsmittel für unsere Zeit. Es ist jetzt notwendig, dass sich diese Realität und die individuellen Bedürfnisse der Reisenden auch in den Rahmenbedingungen für Busfahrerinnen und -fahrer spiegeln."
Karl Hülsmann - Präsident Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo)

Umfragen unter Busunternehmern zeigen, dass die derzeitigen Verhandlungen zum sogenannten “Mobility Package” der EU eine gute Gelegenheit darstellen, sinnvolle Verbesserungen für Fahrgäste und Fahrer herbeizuführen.

Mehr Informationen zu möglichen Verbesserungen für Fahrgäste und Fahrer sowie den Vorschlägen des bdo finden Sie unter anderem in unserer Broschüre zu den Lenk- und Ruhezeiten:

Weitere Informationen zum Hintergrund und der gemeinsamen Position von bdo und IRU finden Sie in unserer Pressemitteilung zum Thema: